Archive for the ‘Das Leben’ Category

Obst ist nicht hässlich!

Samstag, August 4th, 2012

“Hässlich, ich bin so hässlich, so grässlich hässlich, ich bin der Hass!”

tönte vor gut 30 Jahren die krächzende Stimme einer der Sänger von DÖF. Der Refrain dieses Liedes kommt dabei schon viel fröhlicher daher! Obst und Gemüse können zwar nicht geDÖFt werden, aber gedörrt hält es sich einfach länger!

Auch wenn Dörrobst beispielsweise weniger ansehnlich sein kann als Frischobst, ist es dennoch sehr gesund. Grässlich hässlich sollte das Gedörrte auch nicht sein, aber bringt nicht auch ein Stück liebevoll zubereitetes Essen gleich "die Liebe mit" an den Tisch? Ich würde meinen, es sollte so oft wie möglich frisch gegessen werden, falls es dann jedoch trotzdem zu Engpässen kommen sollte, bin ich auf jeden Fall dankbar für etwas, das ich im Vorhinein schon auf Vorrat eingelagert habe!

Unter den zahlreichen Möglichkeiten, Lebensmittel länger haltbar zu machen, ist das Dörren an sich wohl eher weniger populär. Einerseits kennt ja jeder das Trockenobst im Müsli und in Knabbermischungen, andererseits ist es für den Unwissenden nicht so einfach, die richtige Methode zur eigenen Herstellung von Gedörrtem zu finden! Wenn ich mir, zum Beispiel, ein Ezidir Dörrgerät bei keimling.de gekauft hätte, dann täte ich auch wissen, wie einfach doch mein Obst aus dem Garten zu Trockenobst werden könnte. Was tue ich hingegen, falls ich keinen Garten habe?
Jegliches Obst und Gemüse, eben auch jenes vom Wochenmarkt, eignet sich bestens für die gesunde Ernährung, vorausgesetzt, alles ist ohne Pestizide gewachsen! Oftmals geben die scheinbaren 'Bauern' auf dem Markt sogar obskure Begründungen an, warum gerade ihre Lebenmittel nun beim besten Willen nicht ohne die Chemiebomben hätten auskommen können: Einmal ist es Schimmel, ein andermal sind es Läuse usw. … . Viele Stände entpuppen sich dabei als reine Verkäufer: Sie bauen nichts mehr selbst an!

Den wirklichen Bauern erkennt man hier klar daran, dass er genau weiß, was auf sein Obst und Gemüse draufkam, und was nicht! Ein Bauer mit Verantwortungsgefühl für die Umwelt wird außerdem schon aus Prinzip einfach keine Pestizide benutzen, doch warum gibt es denn dann immer noch so viele gespritzte Lebenmittel im Umlauf? Der jeweilige Bauer schadet schließlich nicht nur seinen Kunden, sondern gleichwohl sich selbst damit, wenn er mit giftigen Chemikalien hantieren muss! Wer also den Bauern seines Vertrauens deutlich nach der Behandlung seiner Ernte fragt, der sollte der Antwort genügend Klarheit entnehmen können! Ich finde, auch Dörrobst kann nur dann gesund sein, wenn die Früchte, aus denen es einst hergestellt wurde, ebenso schadstoffunbelastet waren. Ist mir meine Gesundheit nicht das Wichtigste überhaupt?

Die richtige Dosierung

Dienstag, Juli 10th, 2012

Ich höre mir gerade so ein altes Lied von Hubert Kah an. Ja, die “Rosemarie” hatte es ihm wohl angetan! Wusste der werte Hubert aber, dass er da eigentlich ein Gewürz besingt? Es gibt im Englischen zwar auch den Namen “Rosemary”, der das entsprechende Gegenstück zu seiner deutschen Variante darstellt, jedoch schreibt man das Wort wiederum klein, so bedeutet “rosemary” nichts anderes als “Rosmarin“!

Wie viele andere Kräuter und Gewürze auch, kann der Rosmarin als Heilpflanze genauso eine gute Figur machen wie gleichwohl als Geschmacksträger! Da es fast zu allen Speisen gut passt, hat es obendrein quasi eine Art Universalcharakter in der Küche, und schmeckt nicht ein guter Sonntagsbraten ebenso einfach himmlisch mit etwas Rosmarin? Selbst, was Süßspeisen angeht, kann das Kraut auftrumpfen, denn Rosmarinhonig schmeckt nicht nur gut, sondern er enthält auch viele der gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe des Rosmarins!

Sämtliche Körperfunktionen, vor allem jedoch die Verdauung, werden durch Rosmarinkraut stimuliert. Was in normaler Dosierung also offenbar einfach nur gut tut, hat hingegen in größeren Mengen tatsächlich ebenso mögliche negative Auswirkungen: Rauschzustände sollen bespielsweise möglich sein! Erinnert mich das nicht gar ein wenig an die Muskatblüte und die Muskatnuss, die auch, in viel zu hoher Dosierung, versteht sich, ähnlich berauschend wirken können? Ich brauche mir darüber allerdings keine Sorgen zu machen, denn sein Essen nicht löffelweise mit Gewürz überhäuft, der wird glücklicherweise bestimmt weder Krämpfe noch Magenschmerzen, und schon gar keinen Rausch davontragen!

So ist insgesamt zu vermuten, dass jegliches Gewürzkraut nur in maßvoller Dosierung gesundheitsförderlich wirkt! Wenn ich schon einen Haufen an Gewürzpuder auf meinem Essensteller entdecke, dann weiß ich daher, noch ohne je etwas davon zu kosten, wie sehr mir nach diesem Essen übel sein würde, dennoch weiß ich leider absolut überhaupt nicht, wie lange die Magenschmerzen daraufhin andauern täten … . Deshalb ziehe ich es vor, zwar gut gewürzt zu essen, hingegen nie mehr Gewürze sowie Kräuter im Essen zu haben, als auch echtes Essen da ist!

Egal, ob der Rosmarin nun besungen wird oder nicht, ich mag ihn sehr gerne in meinem Essen, natürlich nur in Maßen!

Leichtes Leben

Samstag, Juni 2nd, 2012

Der Sommer ist gekommen! Innerhalb einer Woche im Mai hat sich, oh Wunder, das Wetter deutlich gewandelt. Noch letzte Woche war mir kalt, selbst mit Schal und Mütze, in meiner frühlingshaften Jacke. Jetzt ist mir schon ohne Jacke mächtig warm! Die 15 Grad Temperaturanstieg merke ich so deutlich. Was tue ich dagegen?

Nun, ich gehe eben schon ohne Jacke nach draußen. Kurze Hosen ziehe ich mir erstmal noch nicht an, doch wenn das Wetter beständig auf Sommer steht, dann ziehe ich mich bald wieder an wie ein Pauschaltourist! Mit Sonnenbrille, Bermudashorts und T-Shirt fragen mich dann vielleicht sogar ein paar Leute, die mich nicht kennen: “Na? Wie finden sie unsere Stadt?“. Das ist total lustig, gerade wenn ich die Stadt doch schon seit Jahren gut kenne!

Das schönste am Sommer sind für mich aber ohne Zweifel die Ausblicke! Wie schon Bruce Springsteen in seinem Lied ‘Girls In Their Summer Clothes’ beschreibt, sind eben in Sommerbekleidung eingehüllte Mädchen für die Männer ein Augenschmaus, wobei die Frauen dann wohl eher den Jungs hinterherschauen dürften … . Selbst die Opas und Omas können sich am Anblick gutaussehender junger Leute durchaus erfreuen, denn es erinnert sie nämlich an vergangene Zeiten, in denen sie selbst einmal die jungen Menschen waren, die alle Blicke auf sich zogen!

Doch nicht nur die Menschen zeigen im Sommer mehr von ihrer Schönheit: So wie die Leute aufblühen, da finden sich auch immer mehr Blumen und Blüten, grüne Bäume und reifende Früchte in der Natur, wodurch die ganze Landschaft förmlich in einer Art Partystimmung fröhlich zu feiern scheint! Gibt es etwas Schöneres zu bestaunen?

Jede Jahreszeit hat ihre Vor- und Nachteile. Kaum dass die letzen Anfälle von Frost verflogen sind, kommt auch schon die Wärme daher, die für uns verkündet: Es ist Sommer, und es ist völlig egal, was der Kalender dazu sagt! Da fällt mir noch ein schönes Lied ein, welches man früher gerne in der Werbung für Speiseeis zu hören bekam: Like Ice in the Sunshine.

Ja, der Sommer ist eben die zeit, wenn die Eisverkäufer wieder die ersehnte Abkühlung versprechen, und so manches unartige Kind nach acht Kugeln Eis schließlich das Speien bekommt! Sollte nicht nach dem Verzehr von 4 Kugeln Eis der Eisverkäufer warnen: “Vorsicht, jede weitere Kugel Eis geht jetzt auf den Magen!“?

Wie auch immer, ob kühle Getränke, Eis aus der Eisdiele, spritzige Nachmittage mit der Wasserspritzpistole oder der Traum vom leichten Leben: Der Sommer wird von fast allen geliebt! Die Klimaanlagenindustrie hat Hochkonjunktur, Sonnenmilch ist wieder ein Verkaufsschlager, dieses Jahr sogar mit Lichtschutzfaktor 100 und mehr … . Kurzum, solange die eigenen vier Wände noch genügend Schutz vor der Wärme draußen bieten, ist einfach Spaß angesagt, vorausgesetzt, man hütet sich vor Sonnenbränden und ganz besonders vor dem ‘Sonnenstich’, also dem Hitzekollaps! Das Wort ‘hüten’ passt hierbei sogar besonders gut, denn ein heller, großer Hut schützt nicht nur den Kopf, sondern auch den Hals, vor übermäßiger Sonneneinstrahlung.
Wer eben vorsichtig mit der Sonne umgeht, der kann sich auch richtig über den Sommer freuen!

Ein seltsames Spiel

Freitag, Mai 25th, 2012

Hey, Süßer! Lust auf ein Abenteuer?” rufen in der Nacht die Vollzeithupfdohlen den Männern nach. Nun, ich weiß schon, warum ich zu später Stunde nicht mehr spazieren gehen will! Wer hat denn tatsächlich Lust auf solch ein “Abenteuer”? Der Abend würde zwar auf diese Weise sehr teuer, doch abenteuerlich wäre dabei nur die Diagnose beim Doktor, was für eine Krankheit Einem dieses “Abenteuer” denn wohl beschert haben mag!

Nein, ich halte nichts von Profis auf diesem Gebiet! Selbst, wenn es einfach nur eine einsame Frau wäre, die schon lange nicht das bekam, wonach ihr dürstet, wäre es nicht schamlos, diese Notlage auszunutzen? Soll ich wirklich überhaupt nach einer Frau suchen, die nicht mehr von mir will als ein kurzes Stelldichein?

Klar, im Internet kann ich mich über alle nur erdenklichen Praktiken der Lust schlau machen, dennoch ist dieses Bedürfnis, das immer wieder nach Befriedigung lächzt, nicht der Hauptzweck meines Lebens! Ich muss ja auch essen und trinken, doch wer lebt schon nur fürs Essen und Trinken? Ich denke, die Liebe ist im Leben das Wichtigste! Lust und Liebe gehören meiner Meinung nach zusammen, jedoch ist es hierbei wie mit der Geometrie: Nicht jedes Rechteck ist ein Quadrat, auch wenn jedes Quadrat ein Rechteck ist. So fühle ich zum Beispiel immer auch Lust, wenn die Liebe mein Herz mit Sonne erfüllt, aber nicht immer, wenn mir vor Lust ganz feucht zumute wird, empfinde ich eben sofort auch eine echte, tiefe Liebe!

Liebe und Leidenschaft “unter einen Hut” zu kriegen, das fällt echt nicht leicht! Entweder, eine Frau will im Bett genau das, was ich ebenso will, ansonsten ist jedoch nicht viel Los mit uns, mangels genügend Gemeinsamkeiten, oder aber sie ist einfach herzerwärmend lieb, begnügt sich dann wiederum mit viel zu wenig Bettsport … . Kann es denn keine Frau geben, die sowohl meine Bedürfnisse als auch mein ganzes Leben in Liebe mit mir teilt?

Ich habe ja schon davon gehört, dass sich im Internet die Leute treffen und zu allen möglichen Aktivitäten verabreden. Ob ich wohl einmal die Partnersuche auf flirtpub.de ausprobieren sollte? Verlieren kann ich ja nichts, und wenn ich vorsichtig bin, dann falle ich schon auf keine Betrügerin herein! Warum also nicht einmal versuchen?
Die Liebe meines Lebens zu finden hat mich schon so viele Jahre gekostet, dass ich diesen Traum auch weiterhin nicht aufgeben werde! Welche Freude hätte ich denn langfristig an einer Frau, die für mich zwar putzt und kocht, die mich dennoch aber nicht wirklich liebt? Wie schon Connie Francis in ihrem Lied “Die Liebe Ist Ein Seltsames Spiel” vor langer Zeit besang, geht das Verlieben eben nicht nach Plan, es passiert einfach! Deshalb lohnt sich für mich auf jeden Fall die Geduld, nach der Richtigen zu suchen.

Ich weiß, wenn ich mich zu sehr verkrampfe, dann sehe ich sie nicht, selbst wenn sie vor mir steht, darum muss ich eben cool bleiben!

Die pure Lust

Donnerstag, Mai 17th, 2012

Das Wort “Fleischeslust” wird in vielen Fällen immer falsch verstanden. Natürlich erliege auch ich immer wieder der Fleischeslust und lasse dann meinen Gefühlen freien Lauf. Wer jetzt an etwas anderes denkt als ich, der ist selber Schuld, denn bei mir dreht sich immer alles um das Thema Grillen.

Ein frisch gegrilltes Stück Fleisch kann einfach nicht durch einen Tofuburger ersetzt werden. Wenn das Fleisch sehr gut ist, dann brauche ich dazu nicht mal eine Beilage und der Salat wird ohnehin ignoriert. In einer reinen Männerrunde ist das kein Problem, wenn jedoch Frauen zu Gast sind, kommt man mit dieser Methode nicht durch. Verlässt der Mann dann nämlich nur für ein paar Sekunden den Platz, wird er nach seiner Wiederkehr plötzlich viel Grünzeug auf seinem Teller entdecken.

Dieser wird in der Regel mit den Worten: “Iss ruhig was davon, den habe ich grade frisch gemacht!” angepriesen.

Jetzt gerät der Mann in einen Gewissenskonflikt. Einerseits möchte er die Frau nicht verärgern, andererseits aber auch seinen Magen nicht unnötig füllen. Nicht, dass am Ende kein Fleisch mehr reinpasst.

Lachen

Samstag, November 19th, 2011

Dass Lachen die beste Medizin ist, dürfte Vielen bekannt sein. Deswegen hat sich Klaus entschieden seine Begabung, nämlich Menschen zum Lachen zu bringen, sinnvoll einzusetzen. Seit längerer Zeit verkleidet er sich regelmäßig als Clown und besucht die Kinderkrebsstation. Dort warten auf ihn zahlreiche schwer kranke Kinder, die kaum mehr Hoffnung haben. Tagein und tagaus müssen sie sich schmerzhaften Behandlungen unterziehen, sodass sie jedes Mal voller Freude auf Klaus warten, der immer einen Witz auf Lager hat und lustige Ballons mitbringt, die er in verschiedene Formen bringen kann und anschließend seinen kleinen Zuschauern überlässt.

Nicht nur die Kinder freuen sich über den lustigen Besucher, auch Klaus selbst merkt, dass er sich besser fühlt, wenn er anderen ein Lächeln aufs Gesicht zaubern kann, wo lange nur Traurigkeit vorherrschte. Er weiß nicht, ob Lachen tatsächlich auch die Gesundheit der kleinen Patienten verbessert, aber jedes Mal, wenn er die Kinderkrebsstation verlässt, hat er das Gefühl, dass die Kinder sich besser fühlen und für Kampf gegen die Krankheit gewappnet sind, zumindest für eine bestimmte Zeit, doch auch das ist schon ein großer Erfolg für Klaus und seine kleinen Freunde.

Brettspielabend

Mittwoch, Oktober 19th, 2011

Seit langer Zeit hatten Anke und Tom schon einen Brettspielabend mit ihren Freunden geplant und endlich war es so weit. Es waren nur Pärchen eingeladen, die alle ihr absolutes Lieblingsbrettspiel mitbrachten. Mensch ärger dich nicht, Monopoly, Halma, Scrabble, Malefiz – alles war vertreten. Um allem ein bisschen mehr Pepp zu verleihen wurde auch viel getrunken. So steig die Stimmung kontinuierlich und aus dem konservativen Brettspielabend wurde eine feuchtfröhliche Veranstaltung.

In der Küche hatte Anke einen Braten stehen, den sie zu Weihnachten ihrer Familie überreichen wollte. Er befand sich im Backofen, der offen war, damit der Braten abkühlen konnte. Dies wusste jedoch Marc nicht, der bereits zu viel getrunken hatte, in der Dunkelheit das Bad suchte und den Topf mit dem Braten fand. Ohne etwas Böses zu denken, urinierte Marc auf den Braten, da er dachte, dass es sich bei dem Topf um die Kloschüssel handelt. In diesem Augenblick erschien Anke in der Tür und schrie so laut, wie sie konnte, sodass Marc erschrak, ausrutschte, den Topf mit sich riss und in seinem eignen Urin saß.

Gestern

Montag, Juni 27th, 2011

Gestern waren Imke und Maik shoppen. Imke brauchte dringend neue Schuhe, Shirts, Taschen, Hosen, Deko-Artikel, Pflegemittel, Schminkutensilien, Schmuckstücke und Accessoires. Maik brauchte nur ein Paar Socken. So war es bei fast jeder Shopping-Tour. Imke verfiel in einen wahren Kaufrausch, während Maik dafür zuständig war, dass es die Maße nicht sprengte. Immer wieder schrie Imke verzückt auf, als sie wieder einmal etwas entdeckt, was sie schon immer haben wollte oder was sie ganz dringend braucht. Maik rollte nur mit den Augen und versuchte Imke ihre neue Eroberung so schnell wie möglich wieder auszureden.

Maik hat nämlich ein großes Problem: Imke leidet unter Demenz und kann sich nicht erinnern, dass sie bereits gestern shoppen war. Für sie ist jeder Tag gestern. Da Maik sie liebt, bringt er es nicht übers Herz sie zu Hause einzusperren, sodass er jeden Tag aufs Neue mit Imke die Läden stürmt und versucht Imke daran zu hindern, Haus und Hof gegen ein Paar High Heels zu tauschen. Und so leben Maik und Imke im ewigen Gestern und kommen niemals im Heute an.

Wo werde ich meine Magazinsammlung am besten los?

Sonntag, Juni 19th, 2011

Nicht dass hier jemand denkt, ich hätte diese Dinger selbst in rauen Mengen zusammen getragen. Nein, ich habe von meinem Opa mehrere Kisten mit Büchern bekommen und in einer davon fand sich seine Magazinsammlung. Ich habe ihn gefragt, ob das so sein soll. Er meinte nur, ich solle die Hefte zu Geld machen. Er hätte gehört, dass dafür auf Auktionen Höchstpreise geboten werden würden. Die Einnahmen sollte ich als kleinen Zuschuss für die neue Küche nehmen, die ich mir kaufen will.

Da habe ich mich natürlich gefreut und gleich mal ein bisschen im Internet gestöbert, wo man so was am besten verkauft. Zuerst fiel mir natürlich ebay auf. Aber die Preise, die ich dort in den Geboten fand, die gefielen mir so ganz und gar nicht. Dann fielen mir wieder Benny und sein Bericht von dem Dolch vom Flohmarkt ein. Er hatte ganz nebenbei mit erwähnt, dass da auch mehrere Händler gewesen waren, die alte DDR-Literatur und Zeitschriften im Angebot hatten.

Also rief ich ihn an und bat ihn, mich bei seinem nächsten Flohmarkbesuch doch einmal mitzunehmen. Den hatte er schon für den nächsten Samstag vor. Wir trafen uns vor der Halle und er führt mich direkt zu einem Händler, der sich vor allem mit dem „Mosaik“ präsentierte. Ich sprach ihn wegen der Magazinsammlung an. Herr Fiedler, so hieß der Händler, hatte einen guten Freund, der gerade auf der Suche war. Also gab ich ihm meine Telefonnummer. Schon drei Tage später stand der Freund des Händlers bei mir auf der Matte. Er schaute sich jedes einzelne Heft genau an und bot mir dann einen guten Preis für die gesamte Sammlung. Das Geld lag wenige Minuten später in bar auf meinem Stubentisch und er verpackte die beiden Kartons in seinem Auto. Bei meinem Opa muss ich mich noch mal bedanken, denn es ist ein ordentlicher Zuschuss für meine Küche geworden.

Wer braucht denn sowas

Mittwoch, Juni 15th, 2011

Als ich heute mal wieder den Berg an kostenlosen Werbeblättchen, welche jeden Tag meinen Briefkasten belagern durchschaute, bin ich auf ein sehr eigentümliches Utensil gestoßen, welches bis jetzt noch keinen Einzug in meinen recht gut sortierten Haushalt halten konnte.

Ein bekannter Schnäppchenladen ganz in der Nähe bot günstige Messer Schleifsteine an. im ersten Moment fiel mir ehrlich gesagt dieses Angebot gar nicht auf. Denn wer weiß schon, was ein Messerschleifstein ist und kann diesen zudem fachgerecht anwenden? Doch dann schaute ich mir dieses Gerät ein wenig näher an und kam aus dem Staunen fast nicht mehr heraus. Denn hier wollten mir findige Werbetexter doch wirklich erklären, dass man ohne dieses gerät keinen ordentlichen Haushalt führen könne. Stumpfe Messer wären schließlich der Tod einer jeden Hausfrau/Hausmann. Und dann noch die Verletzungsgefahr mit diesen stumpfen Messern. Nicht auszudenken.

Nun ja, da ich an dieser Stelle nur für mich sprechen kann, sei mir diese Anmerkung gestattet. Mein Haushalt existiert bereits seit über 20 Jahren. Und ich kann stolz behaupten, bis zum heutigen Tage ohne Messerschleifstein ausgekommen zu sein. und dies sogar Unfallfrei. Ich weiß, das ist kaum zu glauben. Aber meine Messer sind immer scharf. Und sollte irgendwann ein Messer in meinem Haushalt auftauchen, das der Meinung ist, nicht mehr scharf sein zu müssen, dann werde ich es kurzerhand gegen ein neues Modell eintauschen. So ist das nämlich bei mir. Seit 20 Jahren und auch in den nächsten 20 Jahren.